buch2 V I D S - INFOTHEK PUBLIC
Vogtländische Informations- und Dokumentationsstelle destruktive Kulte / Psychogruppen / Esoterik

 


Übersicht öffentlicher Beiträge zum Thema: Manipulation und Gesellschaft


Es wurden 78 Einträge gefunden / Sie befinden sich auf Seite 1 / Neue Suche / INFOTHEK BEENDEN / infofepa
Thema dreieck Autor / Quelle dreieck Kategorie Datum dreieckdown Aktion
FPÖ droht kritischen Journalisten, Orban monopolisiert per Gesetz, Kaczynski "repolonisiert" Medien diverse PUBLIC 2018-04-16 lesen printer kommentar
FPÖ droht kritischen Journalisten -Die seit Monaten schwelende Auseinandersetzung zwischen der rechten FPÖ und dem Österreichischen Rundfunk hat eine neue Eskalationsstufe erreicht: Die FPÖ droht „nicht korrekten“ Journalisten nun mit Entlassung.  Budapest hat Gesetze gegen missliebige Bürgerrechtler angekündigt. Unabhängige Medien streichen die Segel. Der PiS-Parteichef Jaroslaw Kaczynksi will sich  sich irgendwann an "eine Repolonisierung der Medien machen".  Die Medien seien das "Nervenmark der Gesellschaft" und dürften nicht ausländischer Kontrolle unterliegen.
Genre: Journalismus
Forscherin Koppetsch: "Die Elite wirkt verlogen" Thim, Katja PUBLIC 2018-04-15 lesen printer kommentar

(Spiegel 15.04.2018) Wenn sich die Spielregeln einer Gesellschaft verändern, meinen viele Menschen, ihre Handlungsfähigkeit zu verlieren. Die Bundesrepublik war wie die DDR über Jahrzehnte ein von kleinbürgerlichem Denken geprägtes Land. Aber nun scheint eine kosmopolitische Elite lauter seltsame Angebote für alle möglichen Minderheiten zu machen. Das empfinden vor allem Angehörige der traditionellen Mittelschicht so.Diese kosmopolitische Elite verhält sich doppelbödig und wirkt dadurch verlogen. Sie propagiert Weltoffenheit und fordert eine durchlässige Gesellschaft, in der jeder dieselben Chancen hat, sie spricht von Gleichheit und Gleichberechtigung. Aber wenn jemand ihr Weltbild nicht teilt, wendet sie sich verständnislos ab und erhebt sich im Namen einer höheren Moral.

Genre: Interview
Rajneeshpuram - Eine Geschichte, die in den Schulbüchern stehen sollte Haaf, Kolja PUBLIC 2018-04-14 lesen printer kommentar

In den 80er-Jahren kam es zu einem absurden Kampf zwischen Sektenjüngern und den Bewohnern Oregons. Ein überspitztes Beispiel für den Konflikt zwischen Jung und Alt, Stadt und Land, Elite und dem Rest. Bhagwans Jünger waren zum größten Teil junge, gutaussehende, gut ausgebildete Frauen und Männer.  Das Leben in Rajneeshpuram sollte vor allem ein gewaltiges Happening sein. Man sah sich als Teil des einen großen gesellschaftlichen Experiments, das die Welt endlich zu einem besseren Ort machen würde. Zur  Dokuserie "Wild Wild Country"  sollte sich jeder anhand historischer Fakten seine eigene Meinung bilden.

Genre: Journalismus
Meister der populistischen Inszenierung Kolb, Matthias PUBLIC 2018-04-09 lesen printer kommentar

(SZ 09.11.2018) Der Wahlsieg in Ungarn ist für Viktor Orbán ein persönlicher Triumph. Jetzt will der Ministerpräsident sein Land weiter umbauen. Warum ist er so erfolgreich? Für Jan Werner Müller, den Populismus-Forscher aus Princeton, besteht eines der Erfolgsgeheimnisse von Orbáns "weicher Autokratie" darin, dass er bisher übertriebenen Personenkult abgelehnt habe und alles vermeide, was an autoritäre Regime des 20. Jahrhunderts erinnere.  Orbán braucht den ständigen Gegensatz und permanente Konflikte, um politisch erfolgreich zu sein", sagte Krekó der britischen Tageszeitung The Times. Und Orbán hat selbst Mitte März in einer Rede am Nationalfeiertag angekündigt, dass er nach der Wahl "moralische, politische und rechtliche Veränderungen" vornehmen werde. Auf die ungarischen Oppositionparteien und die Zivilgesellschaft kommen nun schwere Zeiten zu. Im Wahlkampf hatte Premier Orbán bereits angekündigt, nach dem 8. April "Revanche" an den politischen Gegnern nehmen zu wollen - und am Wahlabend sprach Regierungssprecher Zoltán Kovács von der Notwendigkeit, "Organisationen schließen zu müssen, die sich politisch engagieren".  Horst Seehofer, CSU-Parteivorsitzender und Bundesinnenminister, findet anerkennende Worte für seinen Freund Viktor Orbán,

Genre: Journalismus
Zuckerberg - Facebook bin ich Brühl Jannis PUBLIC 2018-04-04 lesen printer kommentar

(SZ 03.04.2018) Ein Interview mit Mark Zuckerberg zeigt die extreme Selbstüberschätzung, mit der er auf die Welt blickt: als Monarch mit Super-Aktien, der Demokratie predigt und tut, als hätte er mit Kapitalismus nichts zu tun. Sein Unternehmen agiert wie ein Staat. In einem ausführlichen Interview mit Ezra Klein vom US-Portal Vox hat Konzernchef Zuckerberg nun noch einmal Stellung bezogen. Das Gespräch enthüllt, wie er die Welt sieht, und wie er seine eigene und Facebooks Rolle in ihr begreift. Zuckerbergs Antworten offenbaren seine Hybris, in der die Grenzen zwischen Unternehmer und Staatsmann verschwimmen.Der König schützt seine Untertanen vor den kapitalistischen Raubtieren - eine verquere Sicht auf ein börsennotiertes Unternehmen

Genre: Interview
Germanische Thing-Zirkel Assheuer, Thomas PUBLIC 2018-04-02 lesen printer kommentar

(Zeit 27.03.2018) Germanische Thing-Zirkel. In der alten Bundesrepublik suchten rechte Zirkel vergeblich nach dem historischen Moment, die Konservativen zu gewinnen. Diesmal scheint es ihnen zu gelingen. Die deutsche Rechte, muss man wohl sagen, ist in Champagnerlaune. Eine Gruppe von Publizisten und Schriftstellern hat eine Erklärung veröffentlicht, mit der sie angesichts einer "illegalen Masseneinwanderung" sich mit jenen solidarisieren, die dafür "demonstrieren, dass die rechtsstaatliche Ordnung an den Grenzen unseres Landes wiederhergestellt wird". Auf der erstaunlich umfangreichen Unterschriftenliste finden sich neben konservativen Autoren auch Akteure aus dem rechtsradikalen Milieu, und es ist dieser Schulterschluss, der Rechte triumphieren lässt: Dass ihre Ideen in konservativen Kreisen endlich hoffähig werden, darauf hatten sie gehofft. Das war ihr Projekt, von Anfang an.

Genre: Journalismus
Verhaltensökonomie Lügen ist ansteckend Schele, Martin PUBLIC 2018-04-01 lesen printer kommentar

(Süddeutsche 31.03.2018) Eine Studie der Ludwig-Maximilians-Universität München zeigt: Menschen in Teams sagen häufiger die Unwahrheit als Menschen, die alleine arbeiten.Gemeinsam unehrlich: Wer davon ausgeht, dass andere lügen, passt sein Verhalten der Gruppe an.Innerhalb einer Gruppe gibt es ein Feedback zu den vorgebrachten Argumenten, sodass die Argumente letztlich überzeugender sind. Gleichzeitig kann  man sich in der Diskussion ein Bild von den Moralvorstellungen anderer machen, man lernt sozusagen, was genau die Norm ist und wie stark sie ist. Dies führt  dann zu vermehrter Unehrlichkeit, wenn die Norm innerhalb der Gruppe Unehrlichkeit zulässt.

Genre: Journalismus
3,3 Milliarden Menschen werden autokratisch regiert Holscher, Max PUBLIC 2018-03-22 lesen printer kommentar

(Spiegel 22.03.2018) Manipulierte Wahlen, staatliche Gewalt gegen die Bevölkerung, verfolgte Journalisten: Demokratische Regierungsformen sind weltweit so stark gefährdet wie lange nicht mehr. Das ist ein Ergebnis des Transformationsindex (BTI), den die Bertelsmann-Stiftung alle zwei Jahre präsentiert. Die Bereitschaft von Regierungen, die gesellschaftliche Konflikte gemeinsam mit der Bevölkerung zu lösen, hat in 58 Staaten seit der Untersuchung im Jahr 2006 abgenommen. Einmal gewählt, beschneiden viele Machthaber die Rechte der Bürger, um ihre Macht auszubauen. In jeder vierten Demokratie (18 von 71) hat die Akzeptanz demokratischer Einrichtungen und Institutionen durch das Handeln der Politiker vor Ort nachgelassen.

Genre: Journalismus
Wie der "Schlächter von Wilna" davonkam Schslehner, Johannes PUBLIC 2018-03-13 lesen printer kommentar

(Spiegel 12.03.18)  Franz Murer machte den Bewohnern des Gettos von Wilna das Leben zur Hölle - und wurde nach dem Krieg in Österreich freigesprochen. Der Skandalprozess gegen den NS-Täter wirkt bis heute nach. Murer galt als tüchtig, packte an - und hasste Juden. Als Angehöriger der zivilen NS-Verwaltung im "Reichskommissariat Ostland" entschied er sich für die aktive persönliche Mitwirkung an der Verfolgung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung. Er nutzte dafür seinen Handlungsspielraum als Zivilbeamter bis zum Äußersten aus. Am 10. Juni 1963, beginnt vor einem Grazer Geschworenengericht der Prozess gegen ihn, 37 Zeugen aus Österreich, Deutschland, Israel und den USA sind geladen. Die Anklage listet den Vorwurf des "gemeinen Mordes" in 16 Fällen auf, während des Prozesses wird noch ein 17. Mordvorwurf dazukommen. Die Last der Beschuldigungen scheint erdrückend. Doch was unmöglich schien, tritt ein: Die Geschworenen entscheiden am 19. Juni 1963 in ihrem Wahrspruch auf "nicht schuldig".  Der Freispruch für Murer durch die österreichische Justiz wird  zum Signal für alle, die einst an das Hakenkreuz geglaubt hatten: Ihr gehört wieder zu uns!

Genre: Beitrag
Neue Suche Seite: 1 (von 8) Anfang <== ==> Ende BEENDEN

Creative Commons Lizenzvertrag Edition VIKAS 2006-2016/FEPA V 2.1-2016