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Vogtländische Informations- und Dokumentationsstelle destruktive Kulte / Psychogruppen / Esoterik

 


Übersicht öffentlicher Beiträge zum Thema: Manipulation / mentale Programmierung


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Thema dreieck Autor / Quelle dreieck Kategorie Datum dreieckdown Aktion
Die SCIENTOLOGY-SEKTE und ihre Tarnorganisationen Heinemann, Ingo - AGPF PUBLIC 2017-08-25 lesen printer kommentar
Vorwort I für Scientology-Anhänger: »Die Scientology-Kirche ist in Wahrheit nicht der Welt größte Organisation für seelische Gesundheit, sondern der Welt größte Organisation aus unqualifizierten Leuten. Ihre Praxis ist eine ernste Bedrohung der Gesellschaft, medizinisch, moralisch und sozial. Ihre Anhänger sind bedauernswerte Verführte und vielfach seelisch krank« Dieses Zitat stammt aus einem
australischen parlamentarischen Untersuchungsbericht.
 
Die Scientology-Sekte pflegt bei jeder sich bietenden Gelegenheit Hubbards Biographie zu verbreiten. Nachweisbar ist an Hubbards Abenteuerer-Biographie eigentlich nur eins: er verdiente sich seinen Lebensunterhalt als Schriftsteller.Mit den finanziellen Erträgen scheint Hubbard jedoch nicht so recht zufrieden gewesen zu sein. Denn 1949 tat er vor Schriftsteller-Kollegen den folgenschweren Ausspruch: »Man wäre töricht, für einen Penny auch nur ein Wort zu schreiben. Wenn man wirklich eine Million Dollar verdienen will, wäre der beste Weg, seine eigene Religion zu gründen.« Anschließend schrieb Hubbard »Dianetics - Die moderne Wissenschaft von der geistigen Gesundheit« und legte damit den Grundstein für seine Copyright-Religion.
Genre: Beitrag
Aus dem Archiv der AGPF: Texte über Bhagwan-Osho von 1983 bis 1991 Heinemann, Ingo - AGPF INFOTHEK 2017-08-02 lesen printer kommentar

Bhagwan-Anhänger sprechen   häufig mit  verklärtem Blick von ihrem großen Meister, dessen Verheissungen noch heute den Weg in die grenzenlose Freiheit zu weisen scheinen. Für Sie zählen die Mythen um den Bhagwan-Kult, nicht die Fakten. Die nachfolgenden Texte zeichnen anhand von einzelnen Ereignissen ein etwas anderes Bild des "großen Mystikers".

Genre: Beitrag
Ein modernes Kloster Sommer, Eckhard PUBLIC 2017-07-27 lesen printer kommentar

(FP 27.07.17/Triebel) Vipassana-Werbung in der lokalen Presse. Das Meditationszentrum in der Nähe von Triebel ist hierzulande das einzige seiner Art. Warum gerade die Niederlassung im Vogtland? "Weil wir hier solche idealen Voraussetzungen haben, die wir brauchen: Stille, Abgeschiedenheit, ein geeignetes Objekt, zentral gelegen. Das heißt, gut erreichbar für die Teilnehmer, die zu zirka 90 Prozent aus Deutschland kommen", sagt die Vorsitzende. Die Vipassnmeditation ist auch in Deutschland für ein bestimmtes Klientel interessant - die einen suchen einfach Entpsannung, andere ein besonderes Privileg. Wr neu ist, kommt oft mit Erwartungen zu der beworbenen Meditation, die sich nicht unbedingt erfüllen müssen.

Den Beratungsstellen werden  im Zusammenhang mit Meditations- und Yoga-Verfahren gelegentlich  von außergewöhnlichen bzw. außersinnlichen  Wahrnehmungen berichtet (Halluzinationen, Erleben von Fremdgesteuert-Sein, Empfindung außerhalb des Körpers zu sein). Diese sind ange­sichts der Umstände keineswegs ungewöhnlich. Sie werden manchmal als Indizien stattfin­dender oder fehlender Entwicklungen interpretiert und können besonders manipulativ mit der jeweiligen Lehre assoziiert werden. Tatsächlich entfalten auch weitere Punkte eine manipu­lative Wirksamkeit, die von manchen sogenannten Sekten und Psychogruppen genutzt werden: Bestimmte Konzentrationsübungen können als Gedankenkontrolle genutzt werden. Spezielle Atemtechniken können besondere Wahr­nehmungszustände induzieren. Strenge Regeln, Kommunikationsverbote, Unterbinden von Kritik, volles Tagesprogramm, Schlafent­zug, Ernährungsumstellung können die eigene Befindlichkeit massiv beeinträchtigen und Abhängigkeiten fördern. Der sensible und transparente Umgang mit den Teilnehmern einer­seits und dem Reglement andererseits ist deshalb besonders wichtig (mehr dazu : VIDS-Infothek). Insbesondere für Anfänger erscheint der in Triebel angebotene 10-Tages-Kurs  denkbar ungeeignet, um in geschützter Atmosphäre und unter kompetenter Anleitung ein Meditationsverfahren zu erlernen. Allein die Dauer von zehn Tagen ist ungeeignet. Auch ein orientierendes Gespräch zu den eigenen Grenzen und denen des Verfahrens sowie eventuelle Alternativen sollte stets möglich sein.

Genre: Journalismus
AGPF-Materialdienst 3/90 - Übersetzung aus dem Buch von Robert Jay Lifton: Thought Reform and the Psychology of Totalism - A Study of "Brainwashing" 1963 Heinemann, Ingo - AGPF PUBLIC 2017-07-26 lesen printer kommentar
Übersetzung aus dem Buch von Robert Jay Lifton:   Thought Reform and the Psychology of Totalism - A Study of "Brainwashing"  1963,    Kapitel 22:    Ideologischer Totalitarismus. Es handelt sich um eine private Übersetzung. Erstaunlicherweise gibt es keine deutsche Ausgabe dieses wohl wichtigsten Buches zum Thema der Beeinflussung Dritter ohne deren Willen.
Genre: Beitrag
Im Dienst der Eliten Hach, Oliver FP 22.07.2017 PUBLIC 2017-07-22 lesen printer kommentar
Ein Team um den  Medienwissenschaftler Michael Haller analysierte die Berichterstattung der Presse ab 2015 im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise. Haben deutsche Journalisten in der Flüchtlingskrise ausgewogen berichtet?  Haller hat Tageszeitungen ausgewertet, auch regionale Blätter. Er sagt: Die Presse fungierte als Sprachrohr der etablierten Politik. Die Folge: Entfremdung vom Leser. "Dem Hang der Überregionalen (Medien), selbst konkrete Vorgänge von oben herab zu bearbeiten und Politikthemen abstrakt zu lassen, folgen auch die Regionalzeitungen", sagte Haller der "Freien Presse". Den Regionalzeitungen falle es erstaunlich schwer, große Themen herunterzubrechen und aus der Perspektive ihrer Leser zu recherchieren. "Die Lokalteile haben Schwierigkeiten, abweichende Auffassungen und Positionen aufzugreifen und diskursiv zu behandeln. Sie blenden diese lieber aus und übernehmen den Mainstream."
Den fehlenden Perspektivwechsel, also Bevölkerung statt Eliten zu Wort kommen zu lassen, hält Michael Haller für ein generelles Problem des deutschen Journalismus, auch abseits des Flüchtlingsthemas.

Die komplette Studie finden Sie unter www.freiepresse.de/hallerstudie

Genre: Beitrag
Aussteigen - Gedanken der Protagonistin Ariela Bogenberger zum Dokumentarfilm "Aussteigen" Bogenberger, Ariela - BR PUBLIC 2017-07-11 lesen printer kommentar

(BR 11.07.2017) Die erfolgreiche Autorin Ariela Bogenberger schildert in diesem Dokumentarfilm erstmals öffentlich ihren Ausstieg aus einer Sekte, der sie jahrelang angehörte. Es ist ein Film über Indoktrination, Verantwortung, Schuld, über die Suche nach Anerkennung und den Wunsch nach Liebe. Kulte und Sekten reißen Familien auseinander. Sie beuten den Idealismus und die Sensibilität kluger und fähiger Menschen aus. Zum Vorteil der Gurus, die meist, wie die Made im Speck, gutes Geld verdienen und sich von der Bewunderung, dem Geld und dem Vertrauen ihrer Klientel bestens nähren. Solche Gruppen sind nicht demokratisch, neigen zu Übergriffen und isolieren ihre Mitglieder auf ungesunde Weise von ihren Freunden, der Realität und einem selbstbestimmten Leben. Auf die leiseste Kritik reagieren sie bösartig. Daran kann man sie erkennen.

Genre: Radio
Einordnung der Anastasia-Bewegung im rechtsesoterischen Spektrum Infosekta 2016 PUBLIC 2017-06-19 lesen printer kommentar

(Infosekta,  Zürich Nov. 2016) Die Anastasia-Bewegung ist eine vor zwanzig Jahren durch Wladimir Megres Anastasia-Buchreihe ausgelöste esoterische Bewegung mit einer stark nationalistischen, verschwörungstheoretischen und rechtsesoterischenAusrichtung. Zentrale ProtagonistInnen vertreten krude Verschwörungstheorien und/oder verkehren in rechtsnationalistischen Kreisen.

Die Anastasia-Bewegung stellt eine auf zenralen estoerischen Annahmen basierende Strömung dar, getragen von der Vorstellung, dass der Geist die Materie beherrsche.Diese Vorstellung spiegelt sich auch in problematischen Gesundheits- und Krankheitsvorstellungen und den von der Bewegung vertretenen Erziehungsvorstellungen wider.

Aus der Anastasia-Bewegung ist die Schetinin-Schule in Rußland hervorgegangen.. Von dem Schetinin-Schulprojekt wurde die Lais-Bewegung auf verschiedene Weise inspiriert. Die Lais-Methode wird stark vom esoterischen GAJA-Verein gefördert, der gefährliche pseudomedizinische Vostellungen vermarktet. Dass sich ein so problematischer Verein für die Lais-Methode stark macht, hat mit den geteilten esoterischen Grundannahmen zu zun.

Personelle Überschneidungen mit und Beziehungen zu verschwörungstheoretischen oder rechten Gruppen sind nicht zufällig, sondern hängen mit dem System zusammen. Innerhalb esoterischer Referenzsysteme ist die Abgrenzung gegenüber extremeren Gruppierungen schwierig, weil sie auf den gleichen (esoterischen) Grundannahmen basieren.

In dem Beitrag wird der Frage nach gegangen, wie sich die Anastasia-Bewegung auf Vorstellungen zu Erziehung und Schule, zu Fragen rund um Gesundheit und Ernährung auswirken kann. Es wird auch auf zwei schulische Umsetzungsversuche der Anastasia-Ideologie eingegangen: auf die Schetinin-Schule in Russland und auf die von Dieter Graf-Neureuter aus Klagenfurt begründete und von der Schetinin-Schule inspirierte Laising-Methode. Anhand der Nähe des Laising zu anderen sehr problematischen  esoterischen Angeboten wird die grundsätzliche Schwierigkeit besprochen, sich innerhalb der esoterischen Szene von Vorstellungen abzugrenzen, die auf den gleichen Grundannahmen fussen.

Genre: Fachmagazin
Elektroakupunktur nach Voll (EAV) in medizinischen Dissertationen - Glaube statt Wissen Steffen Christian, Streffen Jan INFOTHEK 2017-06-17 lesen printer kommentar

Dissertationen sollen belegen, dass die angehenden Doktoren in der Lage sind, ein wissenschaftliches Thema eigen­ständig zu bearbeiten und zu Papier zu bringen. Die Promotionsordnung der medizinischen Fakultät der Philipps- Universität Marburg (Staatsanzeiger 2006) verlangt, dass eine Dissertation einen Fortschritt der wissenschaftlichen Erkenntnis aufgrund selbständiger Forschung erbringt und den methodischen Grundsätzen ihres Faches gerecht wird. Verantwortlich dafür ist in erster Linie der Betreuer der Arbeit, der in der Regel auch das Referat schreibt. Er sollte als erster die Arbeit kritisch bewerten und offensichtliche Fehler eliminieren. Auch die weiteren Referenten sollten sicher­stellen, dass eine mit Zustimmung der Fakultät veröffentlichte Arbeit den üblichen wissenschaftlichen Standards ent­spricht. Dies gilt besonders, wenn die Dissertationen sich mit einem höchst dubiosen Thema wie der chinesischen Organuhr auseinandersetzen und dazu ein pseudowissenschaftliches Verfahren wie die Elektroakupunktur nach Voll (EAV) hinzuziehen. Offensichtlich haben in kaum zwan­zig Jahren die Postulate der Promo­tionsordnung (eine Dissertation soll einen Fortschritt der wissenschaftli­chen Erkenntnis erbringen und sie muss den methodischen Grundsät­zen ihres Faches entsprechen) bei den sogenannten unkonventionel­len Verfahren ihre Gültigkeit verlo­ren. Es scheint der Binnenkonsens der Anhänger der jeweiligen Me­thode auszureichen, um angehende Wissenschaftler mit Aufgaben zu be­schäftigen, deren Nutzlosigkeit be­reits bewiesen ist

Genre: Fachmagazin
Der gefälschte Glaube - Buchempfehlung Deschner, Karlheinz INFOTHEK 2017-05-28 lesen printer kommentar

Karlheinz Deschner, einer der führenden Kirchenkritiker unserer Zeit, belegt in einer kritischen Betrachtung kirchlicher Lehren und ihrer historischen Hintergründe, dass alles, was den Gläubigen als angeblich geoffenbarte Wahrheit gepredigt wird, eine seltsame Mischung aus Irrtum, Gewalt und Ignoranz darstellt. Die Zahl der Gläubigen wäre sicher deutlich kleiner, würden diese ihre Glaubensgeschichte so gut kennen wie ihr Glaubensbekenntnis. Ob Jesus, Buddha, Allah oder wer sonst - der ganze Glaube reduziert sich auf ein psychologisches Problem. Der Theologe Alfred Loisy schrieb treffend: Was Jesus verkündete, war das Reich Gottes und was kam, war die Kirche.

Genre:
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