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Vogtländische Informations- und Dokumentationsstelle destruktive Kulte / Psychogruppen / Esoterik

 


Übersicht öffentlicher Beiträge zum Thema: Kulte


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Thema dreieck Autor / Quelle dreieck Kategorie Datum dreieckdown Aktion
Der Satansmord von Sondershausen: Verurteilter Mörder als Erzieher an Thüringer Grundschule Lücke, Dieter / SH PUBLIC 2017-09-15 lesen printer kommentar

(OTZ/24.06.17)  Das Behördenversagen bei der Suche nach der rechtsextremen Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) erregt ganz Deutschland. Zu massiv sind die in den vergangenen anderthalb Jahren aufgedeckten Skandale. Doch die fremdenfeindlichen Morde und Banküberfälle haben auch eine Vorgeschichte. Anfang der 90er Jahre war in Jena die Gefährlichkeit von Jugendlichen völlig verkannt worden, die in gewaltverherrlichende und menschenverachtende Ideologien abgeglitten sind.  Der Fall der Neonazis aus Ostthüringen bildet im Freistaat keine Ausnahme. Im Jahre 1993 zum wurde ein  grausamer Ritualmord an dem 15-jährigen Sandro aus Sondershausen verübt.  Sandro wird Opfer eines Satan-Kults. Drei jugendliche Satanisten entführen ,  töten und verscharren ihn. Zwei von ihnen  gelten in der Musik- und Bergstadt Sondershausen im nordthüringischen Kalirevier als „Söhne aus gutem Hause“, büffeln tagsüber im Gymnasium für das Abitur. Von ihren Mitschülern werden sie für „schräge Vögel“ gehalten mit einer Vorliebe für okkulte Dinge und Black-Metal-Musik, die sie in einem Jugendhaus in der Stadt regelmäßig proben. An einer Saalfelder Grundschule war einer der Beteiligten am „Satansmord von Sondershausen“  jahrelang als Erzieher tätig. Wie konnte es dazu kommen ?

Genre: Journalismus
Alltag in Pjöngjang Fiona Ehlers, Susanne Koelbl, Samiha Shafy, Wieland Wagner und Bernhard Zand PUBLIC 2017-09-10 lesen printer kommentar

(Spiegel online 09.09.2017) Wie leben die Menschen im verschlossensten Land der Welt wirklich? Fünf Insider berichten.

Genre:
Überdurchschnittlich gut im Völkisch-Sein Wolf. Ulrich PUBLIC 2017-09-07 lesen printer kommentar

(Dresden/SZ 07.08.2017)  Das Thema dieses Mittwochabends: Ist Sachsen eine Hochburg des Rechtsextremismus? Eine heikle Frage, der Politikforscher und Soziologen auf einer internationalen Tagung des Dresdner Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung derzeit nachgehen. Das Podium mit Köpping ist da nur der Auftakt. „Vergessen Sie das Fragezeichen nicht“, appelliert der Veranstalter an das Podium und die rund 100 Zuhörer im altehrwürdigen, holzvertäfelten Lesesaal des sächsischen Hauptstaatsarchivs in Dresden. Sachsen ordnet  sich ein „in eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung im Osten“ . Die „völkische Textur“ stößt auf Widerhall in der Bevölkerung. Mit einer „durchschlagenden Linderung“ ist nicht zu rechnen.

Genre: Journalismus
Mysteriöse Vorgänge in der Ottermühle bei Liebschütz im Saale-Orla-Kreis Hagen, Peter - OTZ ab 01.09.2017 PUBLIC 2017-09-03 lesen printer kommentar

(OTZ/Thüringen) Mysteriöse Vorgänge in der Ottermühle bei Liebschütz im Saale-Orla-Kreis enden im Oktober vergangenen Jahres mit einer Polizeirazzia. Man bezeichnete sich als „Mutterland-Gemeinschaft in der Ottermühle“ und lebte gemeinsam aus der „Kraft der Kreise“. Spirituelle Spinnereien geisterten bis Oktober vergangenen Jahres durch jenes Haus, das in seiner Geschichte mal als Wohnobjekt, mal als Gaststätte und Pension diente. Zuletzt war die Ottermühle das Heim für – vorsichtig ausgedrückt – mysteriöse Gestalten. Die beiden offensichtlich führenden Kräfte nannten sich „Rakuna“ und „Anomatey“ und bezeichneten sich selbst als „Sufi-Priesterinnen für die Frauen-Mysterien“. „Rakuna“ war im bürgerlichen Leben eine promovierte Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie. Die Anklage wirft Kerstin S. erpresserischen Menschenraub, Freiheitsberaubung und Diebstahl vor. Sie soll ein älteres Ehepaar in der Mühle festgehalten, mit sexuellen Anschuldigungen bedroht und um mehrere Zehntausend Euro beraubt haben. Die Angeklagte sieht sich jedoch selbst als Opfer.

 
 
# Genre: Journalismus
Rechtsextremismus Tote, die nicht zählen - ein Wahrnehmungsproblem? Helm, Miguel - Süddeutsche Zeitung 23.08.2018 PUBLIC 2017-08-28 lesen printer kommentar

(SZ 28.08.2017) Viele Opfer rechter Gewalt erscheinen nicht in den Statistiken des Bundeskriminalamts. Zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen werfen den Behörden vor, die rechten Gewalttaten zu verharmlosen.  "In den Führungsebenen der Polizei muss umgedacht werden", sagt Judith Porath, Geschäftsführerin der Potsdamer Beratungsstelle Opferperspektive. Auch die eigene Statistik des Vereins zu rechtsextremen Gewalttaten weicht erheblich von den staatlichen Zahlen des BKA ab.  Bei der Erfassung der Delikte gebe es aber nach wie vor ein "Wahrnehmungsproblem" bei den Kriminalämtern und der Polizei - und "kein Interesse", die Fälle richtig einzuordnen, so Porath.  Für die Angehörigen der Opfer ist eine offzielle Anerkennung wichtig, um eine Verarbeitung zu ermöglichen.

Genre: Journalismus
Die SCIENTOLOGY-SEKTE und ihre Tarnorganisationen Heinemann, Ingo - AGPF PUBLIC 2017-08-25 lesen printer kommentar
Vorwort I für Scientology-Anhänger: »Die Scientology-Kirche ist in Wahrheit nicht der Welt größte Organisation für seelische Gesundheit, sondern der Welt größte Organisation aus unqualifizierten Leuten. Ihre Praxis ist eine ernste Bedrohung der Gesellschaft, medizinisch, moralisch und sozial. Ihre Anhänger sind bedauernswerte Verführte und vielfach seelisch krank« Dieses Zitat stammt aus einem
australischen parlamentarischen Untersuchungsbericht.
 
Die Scientology-Sekte pflegt bei jeder sich bietenden Gelegenheit Hubbards Biographie zu verbreiten. Nachweisbar ist an Hubbards Abenteuerer-Biographie eigentlich nur eins: er verdiente sich seinen Lebensunterhalt als Schriftsteller.Mit den finanziellen Erträgen scheint Hubbard jedoch nicht so recht zufrieden gewesen zu sein. Denn 1949 tat er vor Schriftsteller-Kollegen den folgenschweren Ausspruch: »Man wäre töricht, für einen Penny auch nur ein Wort zu schreiben. Wenn man wirklich eine Million Dollar verdienen will, wäre der beste Weg, seine eigene Religion zu gründen.« Anschließend schrieb Hubbard »Dianetics - Die moderne Wissenschaft von der geistigen Gesundheit« und legte damit den Grundstein für seine Copyright-Religion.
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Aus dem Archiv der AGPF: Texte über Bhagwan-Osho von 1983 bis 1991 Heinemann, Ingo - AGPF INFOTHEK 2017-08-02 lesen printer kommentar

Bhagwan-Anhänger sprechen   häufig mit  verklärtem Blick von ihrem großen Meister, dessen Verheissungen noch heute den Weg in die grenzenlose Freiheit zu weisen scheinen. Für Sie zählen die Mythen um den Bhagwan-Kult, nicht die Fakten. Die nachfolgenden Texte zeichnen anhand von einzelnen Ereignissen ein etwas anderes Bild des "großen Mystikers".

Genre: Beitrag
Aus dem Archiv der AGPF: Bhagwan-Osho: Sex, Rolls-Royce und Waffen Heinemann, Ingo - AGPF INFOTHEK 2017-08-01 lesen printer kommentar

Bhagwan war der Prototyp des Gurus.  Sein Geschäft beruhte auf Provokation um jeden Preis. Seine Anhänger haben ihre uniforme rote Kleidung abgelegt und nennen Bhagwan jetzt Osho. Die sich einst als Misfits bezeichneten, sind heute das Establishment des Psychomarktes.

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Kulte als Problem der öffentlichen Gesundheit Clark,Jone und West, Louis INFOTHEK 2017-07-29 lesen printer kommentar

Bezüglich der Organisationen, die als Kulte bezeichnet werden, besonders derer, für die das Wort "religiös" gebraucht wird, gibt es in der Öffentlichkeit zwei sehr verschiedene Vorstellungen. Die erste könnte man als "utopisch" beschreiben. Dies Wort vermittelt den Eindruck, daß es sich bei den Kulten um die Entstehung gesunder geistiger Gruppierungen handelt, gewissermaßen das Aufblühen neuer Religionen. Es schwebt uns dabei das Bild von Pilgergemeinschaften vor, die auf der Suche nach Wahrheit, innerer Erfüllung oder dem Sinn des Lebens eine Gruppe verwandter Seelen unter der gütigen Führung eines göttlich inspirierten Propheten, Gurus, Meisters oder pater familias gefunden haben; sie sind jetzt damit beschäftigt, für immer nur noch glücklich zu leben.

Die andere, diesem Bild diametral entgegengesetzte Vorstellung könnte man mit "höllisch" bezeichnen. Sie beschwört den Geist Dantes und seiner dem 14. Jahrhundert entstammenden Vision der Hölle. Wir sehen einen Ort, wo Männer, Frauen und Kinder an einen satanischen Meister gefesselt sind. Sie vertrauten in glücklicheren Zeiten auf ihn, glaubten seinen Versprechungen, aber versinken nun allmählich, kaum sichtbar, tiefer und tiefer in seinen Machtbereich und liefern ihren Besitz, ihre Kinder, ihren Körper, ja selbst ihre Seelen seinen dunklen geheimnisvollen Zielen aus.

Die meisten Kulte haben zweifellos weder mit Utopie noch mit Hölle etwas zu tun. Vielleicht sind sogar die meisten verhältnismäßig harmlos. Aber bei allen besteht die Möglichkeit, tödliche Formen anzunehmen wie beim People's Temple; viele, die im Augenblick harmlos erscheinen, fügen ihren Mitgliedern und deren Familien bereits ernstliche Schäden zu, Schäden, über die die breite Öffentlichkeit nichts weiß.

Kulte werden am besten aufgrund ihrer autoritären Struktur identifiziert, nicht aufgrund des freundlichen Bildes, das sie nach außen bieten; sie sind zu erkennen an ihren Wertmaßstäben, die sich weitgehend gründen auf Macht, Geld und die uneingeschränkte Autorität des Führers anstatt auf menschliche Belange, wahre Wohltätigkeit und geistige Bereicherung der Anhänger; sie sind zu erkennen an ihrer Geheimnistuerei, ihren eifersüchtig bewachten Grenzen und ihren strengen Regeln im bezug auf Auskunfterteilung - was für gewöhnlich in scharfem Gegensatz steht zur Vorspiegelung von Offenheit, Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit.

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