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Vogtländische Informations- und Dokumentationsstelle destruktive Kulte / Psychogruppen / Esoterik

 


Übersicht öffentlicher Beiträge zum Thema: Osho und Bhagwan


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Thema dreieck Autor / Quelle dreieck Kategorie Datum dreieckdown Aktion
Burn-out und Stress: Hilfe mit Buddhismus to go Brauck,Markus und Nezik, Ann-Kathrin PUBLIC 2016-12-27 lesen printer kommentar

Achtsamkeit heißt die aktuelle Antwort auf Druck und Burn-out. Die neu entdeckte Innerlichkeit soll Menschen dazu bringen, sich dem Wesentlichen im Leben zuzuwenden - ist aber oft nur der Esoterik-Chic einer erschöpften Leistungselite. Achtsamkeit - es ist das Wort der Zeit. Und es hat schon als Wort den Vorteil, dass selbst jemand, der es zum ersten Mal hört, sofort ahnt, worum es geht. Buddhisten suchen den Weg zur Erleuchtung. Die verwestlichte Variante der Achtsamkeit ist eine radikal verweltlichte. Transzendenz spielt keine Rolle. Ziel ist es, besser mit Stress oder auch Schmerzen und Krankheiten umzugehen.Seit der ehemalige Google-Entwickler Chade-Meng Tan ein Buch über Achtsamkeit geschrieben hat, gilt die uralte mönchische Psychotechnik in den Chefetagen als angesagte Methode, um so kreativ und hip zu werden wie die mentalen Vorturner im Silicon Valley. "Search Inside Yourself" heißt das Werk von Tan, und egal, was man davon halten mag, unterhaltsam ist es allemal: wie er etwa erklärt, dass man auch meditieren darf, wenn man partout keine Lust hat, sich im Lotussitz zu verknoten, und als Rationalist nicht einmal auf Erleuchtung hofft. Achtsamkeit boomt auch deshalb, weil sie auf eine verunsicherte Gesellschaft trifft.

Es ist und bleibt ein Widerspruch, wenn ausgerechnet in den Unternehmen Achtsamkeit gelehrt wird, zumindest eine innere Spannung. Da wird eine Lehre, die davon ausgeht, dass es nicht Leistung ist, die den Menschen ausmacht, so weit entkernt, dass sie in ein Umfeld passt, in dem es zu 99 Prozent um nichts anderes geht als Leistung.

Genre: Journalismus
Das tragische Ende einer Suche nach Erleuchtung - Erfahrungsbericht & Fachartikel Bange, Uta PUBLIC 2016-10-08 lesen printer kommentar

Stella (Name geändert) verschwand vor etwa zwei Jahren und wurde tot in der kanadischen Natur aufgefunden. Es gab keine Hinweise auf einen Unfall oder einen Mord, vielmehr liegt die Befürchtung nahe, dass es sich um einen Suizid handelt.

Stella hatte zehn Jahre lang in Edmonton, Kanada, gelebt, wohin sie gezogen war, um die „Lehren“ von John de Ruiter kontinuierlich zu verfolgen. Ihre tragisch endende Lebensgeschichte soll verdeutlichen, wie vorsichtig man bei der Wahl einer spirituellen Gruppe sein soll. Der Bericht zeigt die Gefahren einer Spiritualität auf, die sehr auf einen spirituellen Lehrer ausgerichtet ist und zusätzlich eine Ich-Auflösung anstrebt. Die Gefahr einer psychischen Destabilisierung ist groß.

 

Genre: Beitrag
Das Schatzkästlein von Schmiedeberg Wolfgang Rühle - 2006 INFOTHEK 2016-06-07 lesen printer kommentar

Auf einer uns bekannten Internetseite ist ein Erlebnisbericht unter dem Titel Meditation im Schatzkästlein vom September 2001 zu finden.

“Fährt man von Dresden über Dippoldiswalde in Richtung Erzgebirge und biegt in Schmiedeberg rechts in das Seitental ein, dann kommt man zum Gelände des ehemaligen Ferienlagers, in dem nun eine Religionsgemeinschaft ihren Sitz hat, das

                                                 Osho Manjusha Meditationszentrum.”


Unsere Erfahrungen mit dem Meditationszentrum im Pöbeltal, die auf einem persönlichem Besuch des Zentrums im Herbst 2005, aus Gesprächen mit Gästen und ehemaligen Bewohnern des Zentrums, Beobachtung der Szene im Internet und regen e-mail-Kontakten mit Sannyasin(2) sowie Auswertung von Veröffentlichungen von Hauke Messerschmidt (Sannyasname Mahamudra(3)) resultieren, lassen leider nichts von einem Schatzkästlein erkennen. Die bisherigen Erkenntnisse lassen auch starke Zweifel an der Aussage aufkommen, dass es sich bei der Commune in Schmiedeberg um eine neue Religionsgemeinschaft handelt. An dieser Stelle wäre wohl eher der Begriff Psycho-Organisation angebracht.

Genre: Eigenpublikation
Osho-Manjusha-Schmiedeberg - SZ-Berichterstattung ab 2000 Rühle, Wolfgang - VIKAS INFOTHEK 2016-06-04 lesen printer kommentar

Sammlung der Berichte der SZ-online ab dem Jahre 2000 zum Osho-Manjusha-Meditationszentrum in Schmiedeberg/Sachsen

Genre: Journalismus
Religionsblog - Vermischtes Stamm, Hugo -TAZ 2006-2016 PUBLIC 2016-02-06 lesen printer kommentar

Releigionsblog von Hugo Stamm 2006 - 2016 - Vermischtes. Beiträge zu unterchiedlichen Themen im Zusammenjang mit Religon, Esoterik, Spriritualität und Heilung

Genre: Internet-Blog allgemein
Esoterik Stamm, Hugo TA 2006-2016 PUBLIC 2016-02-05 lesen printer kommentar

Mir ist es egal, was jemand glaubt. Spiritualität und Glauben sind etwas sehr Intimes, Privates. Da aber Gläubige stets den Drang haben, ihre „Wahrheit“ zu verbreiten, spielt die Missionstätigkeit eine wichtige Rolle. Dies trifft auch auf viele esoterische Anbieter zu. (Man beachte nur die esoterische Abteilungen in den Buchhandlungen und ihre hohen Umsätze.) Deshalb ist Aufklärung wichtig. In allen andern Lebensbereichen gibt es viele Kontrollinstanzen oder fachliche Auseinandersetzungen. Nicht so in spirituellen Belangen. Deshalb sollte es doch eine kritische Stimme ertragen. (Was mich nicht davon abhält, die Glaubens- und Kultusfreiheit zu verteidigen.)

Genre: Internet-Blog allgemein
Sannyasins im Schlachthof-Viertel Brandt, Doris - Zeit online 26.12.2014 PUBLIC 2015-06-11 lesen printer kommentar

Meditieren, makrobiotisches Essen, Sex: Eine Kommune eiferte in den Achtzigern im Hamburger Karo-Viertel dem indischen Bhagwan nach — einem höchst umstrittenen Guru. Aus einem Kommentar zum Text: Wer mit 20 kein Baghwan Jünger war, hatte kein Herz. Wer mit 30 immer noch ein Jünger war, hatte keinen Verstand.

Genre: Journalismus
Braune Esoterik Stamm, Hugo - Tagesanzeiger 18.04.2015 PUBLIC 2015-04-18 lesen printer kommentar

Letzte Woche schrieb ein Kommentator in diesem Blog zum Thema «Religiöse Fanatiker destabilisieren die Welt», Kriege und das Töten seien «gerechtfertigt, wenn damit die göttliche Ordnung (Ethik) wieder hergestellt wird». Ein Satz, der aufhorchen lässt. Ein Satz, der unverkennbar von einem Esoteriker stammt. Ein Satz auch, der die Geisteshaltung vieler spiritueller Sucher ausdrückt.

Genre: Journalismus
Wirkfaktoren in der (Richtlinien-) Psychotherapie - Teil 1 Mestel, Robert - Skeptiker 4/2014 INFOTHEK 2015-03-15 lesen printer kommentar

Ein Artikel über seriöse Main­stream-Psychotherapie im Skeptiker - wozu? Beleuch­tet werden soll, inwiefern Psycho­therapeuten sich als Anwender von Wissenschaft sehen, analog zu Ärz­ten, die in Deutschland Ebola-Erkrankte mittels evidenzbasierter Me­dizin diagnostizieren und behandeln. Kaum jemand bei Verstand würde sich zur Eindämmung äußerst gefähr­licher Epidemien die Zeiten romantisch-schamanistisch-künstlerischer Heiler zurückwünschen! Oder sind Psychotherapeuten eher handwerkli­che „Künstler“, wie Töpfer einer wun­derschönen Karaffe, an der man ewig Weiterarbeiten könnte? Wie nicht we­nige glauben, könnten Psychothera­peuten allerdings auch die legalisierten und staatlich subventionierten Nach­fahren von Schamanen sein. Diese drei Komponenten spielen neben anderen unzweifelhaft eine Rolle in dieser äu­ßerst vielschichtigen Tätigkeit. Psychotherapie ist das wichtigste Anwendungsfach der Psychologie und ein marginaleres in der Pädagogik und Medizin. Unter anderem dem Pragma­tismus und der Experimentierfreudig­keit der psychotherapeutischen Prak­tiker ist geschuldet, dass sich in der Psychotherapie, ähnlich wie bei ärzt­lichen Interventionen oder im Grun­de jeder „Behandlung“ des Menschen durch den Menschen, naturgemäß schwerlich eine Grenze zwischen Wis­senschaft und Parawissenschaft ziehen lässt. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, kritisch den aktuellen Stand der komplexen Wirkfaktorenforschung in der Psychotherapie darzustellen.

Genre: Fachmagazin
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